Bereit zur Hitzeschlacht

Am kommenden Wochenende (25.06.2017) ist es soweit, dann findet der 24. Stuttgart Lauf statt. Ein gutes halbes Jahr habe ich mein Training danach ausgerichtet und nun das!
Es ist Sommer und die Temperatur sind Bestzeiten untauglich. Aber es ist Sommer, genießen wir es.

Wettervorhersage Bad Cannstatt 2017

Während ich meine gesamten Langen Läufe (>22 km) in der Vorbereitung bei sehr kühlen und regnerischen Wetter absolvieren musste, werde ich nun auf dem Stuttgart Asphalt langsam dahinschmelzen.  Das sind absolut nicht meine Bedingungen, aber es ist Sommer.

Daher das Motto für Sonntag: Gesund, glücklich und entspannt ins Ziel einlaufen. Die Zeit ist nebensächlich. Pleiten, Pech und Pannen hat ich ja bereits vergangenes Jahr.

Matschrennen sind großartig 🤣

Ein Matsch-/Hindernisrennen wollte ich schon immer machen. Bin ich es doch als ehemalige Fußballerin gewohnt auch mal richtig schmutzig zu werden. Und was soll ich sagen, das Rennen über 8 km hat mir richtig Spaß gemacht und es wird definitiv nicht mein letztes Hindernisrennen bleiben.

Zum Rennen:
Ich hab mir ein etwas „kleineres“ Rennen ausgesucht. Das Runterra 2016 in Zirndorf bei Nürnberg, welches damit Werbung macht, der Run mit den meisten Hindernisse Deutschlands zu sein.

Bei regnerischen Wetter sind am 17.09.2016 rund 1900 Teilnehmer auf dem Sportgelände des ASV Wintersdorf und dem angrenzenden Wald- und Motocross-Gelände angetreten um eine der 3 Strecken (8 km, 16 km & 24 km) in angriff zunehmen.

Da es mein 1. Matschrennen war und ich wirklich nicht gut bin Hängelbrücken und Kletterseile zu überwinden (ganz zu schweigen von Straft-Burbees), habe ich mich bewusst für die 8 km Strecke entschieden. Dafür sollte die Armkraft ausreichen.

Die Strecke hatte längere Laufpassagen und immer wieder Hinderniscombos. Mein absolute Hassstation: 200 m Sackhüpfen (das geht total in die Beine), jedoch waren alle Hindernisse gut zu überwinden (ab und an gab es an einzelne Stationen Stau und man konnte beim warten ein wenig verschnaufen).  Nach ~01:28 h war ich dann als Gesamt 19. Frau mit einem breiten Lächeln im Ziel.

Pro

  • Gepäckabgabe
  • kalte Grundreinigungsduschen
    warme Entspannungsduschen
  • ausreichende Toiletten
  • leckeres Essen

Contra

  • keinen definierten Startblocks (weder in Starterzahl noch Leistungsklasse) = Chaos beim Start
  • nicht genügend Abstand zwischen den Startblocks = Rückstau, wenn man auf die langsameren des vorangegangen Blocks auflief

Fazit

Ich bin gejoggt, gekrochen, geschwommen, geklettert und habe ab und zu geflucht, dennoch hat es jede Menge Spaß  gemacht und ich will unbedingt nochmal bei einem Hindernisrennen starten. Mal sehen wo, Zirndorf kenne ich ja nun.

 

23 . Stuttgarter Lauf – Pleiten, Pech und Pannen, 19.06.2016

 

Die Vorbereitung zum Stuttgart Lauf 2016 lief trotz Wiedereinstieg nach der Elternzeit und den bereits erwähnten Killerviren aus dem Kindergarten zufriedenstellen. 2-3 Einheiten die Woche, jedoch ein moderater Kilometeraufwand/Woche. Ich fühlte mich gut vorbereitet und fit mein geplantes Ziel sub 01:50 h zu erreichen, wenn es gut laufen würde könnte es auch Richtung 01:47-01:48 h gehen.

Am Vortag ging es schnell mit der S-Bahn nach Bad Cannstatt, um in Ruhe meine Startunterlagen abzuholen und ein wenig über die Sportmesse in der Schleyer-Halle zu bummeln. Dann ab nach Hause, umziehen und dann auf den „Runden Geburtstag“ meiner besten Freundin nach Darmstadt.  Es wurde ein wenig später als geplant, doch als der Wecker mich So. Morgens früh weckte, fühlte ich mich gut,ausgeruht und fit.

Nach einem leichten Frühstück ging es wieder mit der S-Bahn Richtung Stuttgart. Nun war deutlich mehr los als am Vortag, jedoch ist der Stuttgarter  Lauf so gut organisiert, dass auch ein großer Ansturm auf die Anmeldeschalter bewerkstelligt werden konnte (= geringe Wartezeiten). Nachdem ich meinen Kleiderbeutel abgegeben hatte machte ich mich auf den Weg zur Startaufstellung.  Ein wenig pro forma Einlaufen und Stretching und nach 20 min Wartezeit ging es Los bei größten Lauf von Baden Württemberg (insgesamt waren 17.500 Teilnehmer an diesem Wochenende in Stuttgart dabei – Kinder, Walker, Skater, Läufer, Läufer-Staffel).

Der Start war ruhig und ich fand in ein gleichmäßiges, jedoch einen Tick zu schnelles Tempo = 5 min/km. Aber es fühlte sich gut an und der Puls sagte nichts Gegenteiliges. Alles lief prima bis ich nach ~7 km in ein Schlagloch trat und mit dem linken Knöchel so richtig umknickte (Pech). Ich fluchte lautstark und ein paar Läufer um mich herum haben sich bestimmt angesprochen gefühlt. Sorry! Nach den ersten Schrecksekunden hat es sich aber nicht so schlimm angefüllt (ich hatte keine Schmerzen) und konnte mit etwas reduziertem Tempo weiterlaufen. Doch leider kündigte sich nur knapp 2 km später das nächste Problem an – die teuren CEP Socken fingen an zu rutschen und in meinen Schuhen Berg & Tal Bahn zu spielen. So ein Mist 😵. Ich merkte bei jedem Schritt wie die Socken versuchten eine möglichst große Blasen zu verursachen und sie taten wirklich ihr Bestes.

Kurz vor dem Wendepunkt beim Max Ext See beschloss ich, die Socken müssen weg! Gesagt, getan = kurzer Stopp, Schuhe aus, Socken aus, Schuhe an, weiterlaufen. Endlich lief es wieder besser und ich musste nicht ständig an das Eigenleben meiner Socken denken.

Bei km 13 kam es zu einem kurzen Familienzusammenschluss, Mann und Sohn stand am Straßenrand und gaben mir eine extra Portion Motivation. Sie bekamen als Dankeschön von mir ein Küsschen und die nutzlosen, stinkigen Socken 😘.

Ab km 16 gaben mir dann meine Füße das Feedback, das der Asics Gel Trainer DS kein „Barfuß Laufschuh“ ist,  *dummdididumm* noch 5km – durchhalten. Und das tat ich dann auch. In der Fußgängerzone von Bad Cannstatt war nochmals so richtig tolle Stimmung und dies ermutigte nochmals die letzen km bis zum Einlauf in der Mercedes Benz Arena durchzuhalten.

Ein paar Minuten später, war ich zwar langsamer als erwartet mit 01.52:34 h (5:20 min/km) glücklich im Ziel und auf der Haupttribüne jubelte mir meine Familie zu. Toll!!!

Fazit:

Der Stuttgart Lauf ist eine gut organisierte Lauf-Großveranstaltung mit einem tollen Zieleinlauf in der Mercedes Benz Arena. Die Strecke geht rund um den Stadtteil Bad Canstatt und hat nicht immer das berauschendste Flair. Besonders vom Wendepunkt am Max-Eyth-See zurück nach Bad Cannstatt hat die Strecken ihre Länge und wenig Publikum. Das ist der Schweinehund dann gefragt. Rund um den Stadtkern ist jedoch die Stimmung mitreißend, so dass mir nach dem Zieleinlauf klar war –  2017 laufe ich wieder den Stuttgart Lauf.

Streckenplan

Pro

  • gute Organisation
  • ausreichende Duschmöglichkeiten
  • gutes Begleitprogramm (Kinderspielstraße, Livemusik etc. für Familie und Fans)r

Contra

  • Startgebühr recht hoch; ~ 30 €

Wechselhafter April

Meinen Trainingsrückstand  vor allem bei den Tempo- und Intervallläufen, verschuldet durch die bereits beklagten Kindergarten-Viren, wollte ich im März/April durch die Teilnahme  an drei 10k Wettkämpfen  etwas kompensieren.

Der 1. Lauf war kurz nach der überstandenen Erkältung in Stetten im Remstal am 19.03.2016. Das Wetter war echt bescheiden (< 10°C und nebeliges feuchtes Fühlingswetter), aber dafür war die Organisation TOP. Bilderschilderung zu den Parkplatzen, zur Sporthalle und der Strecke sowie die Ablauforganisation waren vorbildlich. Das Rennen war trotz reduzierten Traning in den Wochen zuvor ganz gut, aber ich war danach ziemlich platt. Als Ergebnis hatte ich nach dem Rennen auf einer welligen Strecke durch die Streuobstwiesen und Weinberge einen  Schnitt von 05:04 min/km.

Bereits am darauffolgenden Wochenende stand der tradionell Osterlauf in Rotenburg a.d. Fulda an. Die Stecke war noch etwas anspruchsvoller als jene in Stetten und ging über Rad-, Feld- und Waldwege mit 175 hm. Leider lief es bei mir weniger gut, als in der Vorwoche und ich kam mit einem Schnitt von 05:21 min/km ins Ziel. Das Highlight war jeoch die tolle Unterstützung meiner Familie. Der Kleinste von ihnen machte sogar einen „Streckensturm“ und so musste ich diesen aus sicherheitstechnischen Gründen auf den schultertragend mit in den Zielbereich nehmen.

Der dritte Lauf war am 17.04.2016 in Weinstadt. Der Remstal-Lauf ist eine Institution  in der Region und dementsprechend gut gesponsert und organisiert. Leider konnten die Veranstalter nicht das Wetter beeinflussen, den bei windigen 5-6°C regnete es den ganzen Tag. Richtiges Aprilwetter. Wiedererwarten der widrigen äußeren Umstände verlief der Wettkampf gut. Der Kilometerschnitt lag bei 4:58 min/km und dieser überraschte mich umso mehr, da ich ohne Uhr am Handgelenk startete und daher komplett nach Bauch- und Beingefühl gelaufen bin.

Fazit: Die Wettkämpfe haben mir geholfen, ausgefallene Tempoeinheiten nachzuholen und ich habe ein Feedback über meinen derzeitigen Leistungsstand erhalten = es gibt noch einiges bis zum HM in Stuttgart zu tun.

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Die Killerviren aus dem Kiga

Bevor die Chefin der Laufschuh WG Mutter wurde, kannten sie so was wie krankheitsbedingte Trainingspause nicht. Regelmäßige Einheiten fanden in unterschiedlichen Längen und Intensitäten über das ganze Jahr statt. Ausfälle durch Erkältungen, Grippe & Co. (trotz täglicher Pendelfahrten im ÖNV) waren gänzlich unbekannt.

Seit der Junior nun im Kiga ist, hat sich alles grundlegend verändert. Jede Infektion, sei es bakteriell oder viral wird mit nach Hause gebracht. Herauszuheben ist jedoch, dass nicht der Kleine sondern die Erziehungsberechtigten regelmäßig zur „Bettruhe“ verdonnert werden. Was wir in dieser Erkältungssaison alles hatten: Streptokokken, Magen- Darm, Mittelohrentzündung etc.
Diese hinterhältigen Attacken haben sich in den letzten 4  Wochen erheblich auf das HM Training ausgewirkt. Es wurde nur ein Bruchteile der geplanten km absolviert. Daher versuch ich nun über Wettkämpfe meine Tempoeinheiten wieder reinzuholen. Wie es mir dabei ergangen ist, kommt im nächsten Beitrag. Bis dahin liege ich dick eingepackt auf der Couch und trinke Erkältungstee.

Lotte auf der Laufbahn

Nachdem in den letzten Wochen (Wetterbedingt) Jasper und Albert ein paar Kilometer mehr zurückgelegt haben als die nette Lotte, wurde Ihr heute ein wenig Auslauf beschert.

Eine Einheit von ~ 7 km (5:49 – 5:19 min/km) stand auf dem HM Plan und zwischen drin sollten noch 8 Intervalle á 100 m Tabata auf der Laufbahn eingebaut werden.

lisse_160217Das Wetter war frisch aber sonnig – motivierende Bedingungen. 2.5 km Einlaufen mit einem Schnitt von 5:40. Im Anschluss die Intervall Sequenz + Lauf ABC und dann entspanntes 2.5 km Auslaufen mit 5:21. Lotte und mir hat es gefallen.

 

 

 

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